Über mich
Stefan Marti
Meine berufliche Identität
Ich verstehe meine berufliche Identität wie folgt:
Prozessbegleiter für Menschen, Teams und Organisationen
Persönlicher Wegbegleiter und Coach
Berater und Coach für Führungskräfte
Supervisor für Coaches und Teams
Seminarleiter und Ausbildner im Rahmen in firmeninternen Seminaren sowie in Ausbildungsorganisationen
Dozent an Fachhochschulen
Schweizer Kompetenzzentrum und Ausbildner für angewandte Existenzanalyse im Coaching-, Führungs- und Organisationskontext
Buchautor
Meine Kernthemen sind Veränderung, Führung, Selbstführung und persönliche Lebensgestaltung.
Ich arbeite aus der Praxis für die Praxis.
Worum es mir geht
Seit über 35 Jahren beschäftige ich mich in unterschiedlichen Rollen mit Führung, Coaching, Veränderung sowie persönlicher und organisationaler Entwicklung und durfte in dieser Zeit vielfältige und wertvolle Erfahrungen sammeln. Auf meinem beruflichen wie auch persönlichen Weg hatte ich das grosse Glück, von zahlreichen herausragenden Lehrerinnen und Lehrern lernen zu dürfen. Diese Begegnungen haben meinen Lebensweg ebenso geprägt wie mein Wirken als Führungskraft, Coach und Organisationsberater.
In der aktuellen Phase meines beruflichen Wirkens ist es mir ein zentrales Anliegen, meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben. Besonders am Herzen liegt mir dabei, Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten – in ihren Fragen, Herausforderungen und in ihrem persönlichen Wachstum.
Darüber hinaus möchte ich dazu beitragen, den existenziellen Ansatz, von dessen Wirksamkeit ich persönlich überzeugt bin, für die persönliche und berufliche Praxis zugänglich zu machen. Ich möchte einen Ort und einen Weg anbieten, an dem die angewandte Existenzanalyse erlernt und vertieft werden kann. Dabei ist es mir wichtig, Verbindungen herzustellen und Brücken zu schlagen: zwischen unterschiedlichen Schulen, zwischen westlichen und östlichen Denkansätzen, zwischen Theorie und Praxis – und zwischen Menschen. In dieser Rolle als Übersetzer, Brückenbauer und Türöffner sehe ich eine sinnstiftende Aufgabe meines beruflichen Wirkens.
Beruflicher Werdegang
Naturwissenschaftliches Studium an der Universität Zürich (Geographie und Physik)
Dreijähriges Studium in Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Zürich
Drei Jahre Tätigkeit als Gymnasiallehrer
Sieben Jahre Projektleiter, Projektcontroller und Organisationsberater bei der AXA
Sieben Jahre Leiter verschiedener Bereiche bei der AXA
Fünf Jahre Leiter Personal- und Organisationsentwicklung der AXA Schweiz
Haupt- und Prüfungsexperte für das Fach «Organisation und Projektmanagement» beim Schweizerischen Versicherungsverband
Kooperationspartner des Management Centers Vorarlberg (MCV)
Langjähriger Ausbildner am IBP-Institut in den Themenfelder Organisationsentwicklung und Teamsupervision
Dozent und Kompetenzcenterleiter an der Kalaidos Fachhochschule in den Themenfeldern Organisationsentwicklung und Führung
Dozent als der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in den Themenfeldern Führung und Konfliktmanagement
Seit 2010 freiberufliche Tätigkeit als Organisationsberater und Coach
Seit 2022 Anbieter von Seminaren zur angewandten Existenzanalyse
Weiterbildungen
Während meiner langjährigen Berufstätigkeit habe ich mich fortlaufend weitergebildet:
Existenzanalyse
Transaktionsanalyse
Systemische Beratung
Hypnotherapie
Coaching
Körperorientierte Psychotherapie
Integrale Theorie
Logosynthese
Jung’sche Psychologie
Organisationsentwicklung und -beratung
Change Management
Grossgruppenmoderation
Projektmanagement
Systemische Gruppenarbeit (Groupfield)
Beziehungsfähigkeit und Sozialkompetenz
Resonanztheorie
Outdoortrainer
Gruppendynamik
Zertifizierung in Golden Profiler
Zertifizierung in Life Styles Inventory
Westliche und östliche Philosophie
Yoga
Meditation
Drei wesentliche Erfahrungen, die meine Arbeit beeinflussen
1 Meine Erfahrungen als Führungskraft
Als Führungskraft habe ich erfahren, dass die eigentliche Herausforderung von Führung im Umgang mit Spannungsfeldern, Gegensätzen und Zielkonflikten liegt – etwa im Spannungsfeld zwischen Stabilität und Wandel oder in der Dualität von Mensch und Organisation. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, dass tragfähige Führungsbeziehungen die Grundlage wirksamer Führung bilden: Beziehungen, die von Vertrauen, offener Kommunikation, Verbindlichkeit und Eigenverantwortung geprägt sind. Immer wieder habe ich erlebt, wie stark gemeinsame Werte, gemeinsame Anliegen und eine gemeinsame Ausrichtung verbinden.
Ich habe zudem gelernt, wie wichtig in der Führung eine gute praktische Menschenkenntnis ist – und wie zentral Kontakt, Klarheit, Wertschätzung, Respekt und Aufmerksamkeit sind. Mir wurde auch bewusst, wie prägend Führungskräfte für Mitarbeitende sein können – insbesondere die erste Führungsperson.
Ein zentrales Nadelöhr in der Führung habe ich im Umgang mit der eigenen Zeit und Energie erlebt. Freiräume zu schaffen, zu nutzen und zu bewahren, ist für mich zu einer wesentlichen Quelle von Inspiration, Kreativität, Kraft und Gelassenheit geworden. In diesem Zusammenhang wurde mir auch klar, wie wichtig der regelmässige Schritt zurück ist – für mich als Person und als Führungskraft. Zeiten des Innehaltens, des Abstandgewinnens und des Wieder-bei-sich-Ankommens. Momente, um Erfahrungen zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und Ziele zu schärfen.
Ich habe gelernt, dass die eigene Person das wichtigste Führungsinstrument ist – und wie entscheidend Selbstkenntnis, Selbstreflexion sowie das bewusste Investieren in persönliches Wachstum sind. Mit der Zeit ist mir auch immer klarer geworden, wie zentral und kraftvoll das Vertrauen in die eigene Intuition ist.
2 Meine Erfahrungen als Organisationsberater und Coach
In der Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es selten spektakuläre Change-Programme braucht. Viel entscheidender ist eine bewusst und beherzt handelnde Führung. Als zentral habe ich immer wieder erlebt, dass kontroverse Meinungen offen diskutiert werden können. Grundlage dafür sind persönliche Begegnung, Dialog und Offenheit. Ernst gemeinte Involvierung sowie ein respekt- und würdevoller Umgang mit den beteiligten Menschen entfalten eine grosse Kraft und sind unverzichtbar.
Mehrfach habe ich erfahren, dass Veränderungen dann nachhaltig gelingen, wenn im Führungsteam eine gemeinsame, kraftvolle Ausrichtung entwickelt wird und in der Umsetzung konsequent auf das Wesentliche fokussiert wird. Immer wieder bestätigt sich dabei, wie wichtig es ist, neben der sachlogischen auch die psychosoziale Dimension bewusst zu gestalten: Lernen, Entwicklung, Kommunikation, Involvierung, Emotionen und Kultur. Gewachsen ist auch meine Überzeugung, dass Organisation und Mensch keine unvereinbaren Gegensätze sind, sondern eine sich gegenseitig bedingende Dualität, die es sorgfältig auszutarieren gilt.
Vertieft hat sich zudem meine Erkenntnis, wie zentral die Sinnfrage in Veränderungsprozessen ist – und dass die meisten Veränderungen eher den Charakter einer Expedition als den eines Hundertmeterlaufs haben. Deshalb sind wirksame Führung auf allen Ebenen, Kontinuität in der Entwicklung, ein langer Atem sowie regelmässige Standortbestimmungen und Kurskorrekturen von grosser Bedeutung.
Ich habe auch gelernt, wie wertvoll externe Begleitung in Veränderungsprozessen sein kann: als Sparringpartner, Berater, Lotse in anspruchsvollen Phasen oder als Moderator von Workshops und Werkstätten. Oft auch als Klärungshelfer, Mahner, kreativer Störer, Beruhiger, Ermutiger oder Hüter des Dialogs.
Als Coach habe ich erfahren, dass Haltung wichtiger ist als Methode oder Technik. Dass das Entscheidende in der Arbeit mit Menschen die Beziehung ist. Zunehmend ist in mir die Überzeugung gewachsen, dass es weniger um geschickte Interventionen geht als um ein aufmerksames Präsent-Sein und mein aktives Zur-Verfügung-Stehen. Sehr oft habe ich zudem erlebt, dass wichtige Schritte draussen in der Natur geschehen sind.
3 Meine Erfahrungen als Mensch auf meinem Lebensweg
Meine persönliche Erfahrung ist, dass Zufriedenheit, Gesundheit und Sinnerfüllung auch gestaltbar sind. Ich habe erfahren, dass ich durch meine persönlichen Entscheidungen mitgestalten und mitbestimmen kann, in welche Richtung sich mein Leben entwickelt. Grundlage dafür sind eine selbstverantwortliche Lebenshaltung, eine Vorstellung einer für mich stimmigen Zukunft sowie der Mut, Neues anzugehen und Altes loszulassen. Rückblickend wurde mir auch bewusst, dass jede Lebensphase ihre eigenen Aufgaben hatte.
Als besonders wichtig auf meinem Lebensweg war und ist das bewusste Investieren in mich als Person. Neben Coaching und gezielten Weiterbildungen waren vor allem langjährige Ausbildungs- und Lerngruppen von grosser Bedeutung für mein persönliches Wachstum. Ich bin überzeugt, dass es entscheidend ist, sich selbst gut zu kennen und zu verstehen, und dass es zentral ist, dem ganz Eigenen näherzukommen und eine Ahnung der eigenen Berufung zu entwickeln. Als wesentliche Entwicklungsfelder habe ich auf meinem Lebensweg insbesondere meine Konfliktfähigkeit sowie die Beziehung zu mir selbst erlebt – beides habe ich erst im Erwachsenenalter wirklich entwickeln können.
Ich habe stets grossen Wert darauf gelegt, in einem beruflichen Umfeld tätig zu sein, in dem ich Sinnvolles schaffen, meine Werte leben und meine Talente entfalten kann. Der Schritt in die Selbstständigkeit erfolgte letztlich auch vor diesem Hintergrund.
Als besonders wertvoll habe ich zudem das regelmässige Innehalten und das bewusste Ausrichten des «inneren Kompasses» erlebt. Sei es, um im Druck des Alltags den Blick für das Wesentliche wiederzugewinnen, eine gute Balance der verschiedenen Lebensbereiche zu bewahren, einen stimmigen Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu finden oder wichtige Entscheidungen zu treffen. Regelmässige Time-outs ermöglichen es mir immer wieder, mir selbst zuzuhören, auf mein Herz zu hören und mich von meiner inneren Stimme und Seele leiten zu lassen. Viele wichtige Entwicklungsschritte und Entscheidungen haben sich bei mir wandernd draussen in der Natur angebahnt.
Dabei habe ich erfahren, wie wertvoll eine persönliche Wegbegleitung durch einen Coach sein kann. Gerade weil das Beschreiten neuer Wege immer auch ein Wagnis ist und das Neue zunächst unbekannt bleibt. Die Begleitung durch meinen Coach hat mich oft darin unterstützt, Unsicherheiten und Irritationen auf neuen Pfaden, das Nicht-Wissen und das Noch-nicht-Können auszuhalten, ohne vorschnell zum Gewohnten und Vertrauten zurückzukehren.
Mit den Jahren ist mir zudem eine ganzheitliche Selbstsorge immer wichtiger geworden – das Nähren von Körper, Geist und Seele sowie das Schaffen von Inspirationsquellen, die Herz und Geist ansprechen. Je älter ich wurde, desto bedeutsamer wurde auch die Auseinandersetzung mit spirituellen Fragen, mit Philosophie, Literatur und Kunst. Den Erfahrungsschatz der Weisheitstraditionen aus West und Ost habe ich zunehmend schätzen gelernt.
Und schliesslich hat sich im Laufe der Zeit immer stärker ein Gefühl der Dankbarkeit entwickelt: Dankbarkeit für meine Beziehungen, meinen Beruf und meine Gesundheit sowie Dankbarkeit gegenüber dem Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich leben darf.
Wie ich arbeite
Gemeinsam Lösungen finden
In der Zusammenarbeit mit Ihnen geht es mir darum, gemeinsam stimmige Lösungen für Ihre Fragen zu entwickeln. Da ich davon überzeugt bin, dass jede Fragestellung einzigartig ist, arbeite ich ausschliesslich mit massgeschneiderten und situativ passenden Vorgehensweisen. Zu Beginn ist es mir wichtig, Ihr Anliegen wirklich zu verstehen und das Wesentliche zu erfassen. Gemeinsam gehen wir Ihrer Fragestellung sorgfältig auf den Grund und erarbeiten passende Lösungswege.
Ich schaffe den Rahmen für einen fruchtbaren Dialog, für Reflexion und Besinnung. Ich bin jemand, der mitdenkt, mitfragt und mitgeht – nicht jemand, der fertige Lösungen verkauft. Entscheidend ist für mich, dass Sie zu für sich stimmigen Entscheidungen und guten Lösungen finden.
Standpunkte einbringen
Als Coach, Prozessbegleiter und Ausbildner gestalte und strukturiere ich Entwicklungs- und Lernprozesse und stelle Ihnen meine Erfahrung und mein Wissen zur Verfügung. In Veränderungsprozessen biete ich Orientierungshilfen an und unterstütze dabei, in unübersichtlichen Situationen weiterführende Wege zu erkennen. Ich biete Ihnen alternative Sichtweisen an und stehe Ihnen als aktiver Sparringpartner zur Seite. Dabei scheue ich mich nicht, einen eigenen Standpunkt einzunehmen und diesen ehrlich zu äussern. Ich arbeite aus der Praxis für die Praxis und lege Wert darauf, substanzielles Wissen in klarer und verständlicher Form zur Verfügung zu stellen. Das Arbeiten auf Augenhöhe ist für mich ein zentraler Wert.
Werte leben
Meine Arbeit ist geprägt von Respekt, Ehrlichkeit, Verbindlichkeit und Sorgfalt. Langjährige, vertrauensvolle und partnerschaftliche Kundenbeziehungen sind mir wichtig. Ich orientiere mich stärker an Werten, Tiefgang und Nachhaltigkeit als an Trends oder vermeintlich schnellen Lösungen.
Ich arbeite mit Kooperationspartner:innen zusammen und setze praxistaugliche, pragmatische Vorgehensweisen ein, die sich in meiner eigenen Führungspraxis und auf meinem persönlichen Lebensweg bewährt haben. Regelmässige eigene Supervision ist für mich selbstverständlich. Es ist mir ein Anliegen, neben betriebswirtschaftlichen Aspekten stets auch die menschlichen und sozialen Dimensionen im Blick zu behalten.
Ich verstehe den Menschen als ein freies und verantwortliches Wesen, das nach Sinn und Erfüllung strebt. Die Würde des Menschen ist für mich unantastbar.
Ganzheitliche Arbeitsweise
Ich bin überzeugt, dass keine einzelne «Schule» der Komplexität menschlicher und organisationaler Fragestellungen allein gerecht werden kann. Als Vertreter eines integrativen Ansatzes verbinde ich Wissen, Methoden und Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen und Denkrichtungen.
Meine über zwanzigjährige Führungserfahrung, mein naturwissenschaftlicher und ökonomischer Hintergrund sowie meine mehrjährigen Ausbildungen in Existenzanalyse, Transaktionsanalyse, systemischer Beratung, integraler Theorie und körperorientierter Arbeit prägen meine Arbeitsweise. Bewusst nutze ich das Beste aus verschiedenen Ansätzen.
Ein besonderes Gewicht hat für mich der existenzielle Ansatz, den ich aufgrund seiner phänomenologischen Herangehensweise, seines positiven und ganzheitlichen Menschenbildes sowie seiner substanziellen und praxisnahen Inhalte als besonders wertvoll erfahren habe.
Darüber hinaus schöpfe ich aus dem zeitlosen Erfahrungsschatz der Philosophie sowie aus spirituellen Traditionen aus West und Ost. Es ist mir wichtig, Menschen mit vielfältigen Methoden und Zugängen möglichst ganzheitlich anzusprechen. Ich arbeite sowohl in sorgfältig gestalteten Seminarräumen als auch draussen in der freien Natur.
Soziales Engagement
Ich bin dankbar, einen sinnstiftenden und wertschaffenden Beruf ausüben zu dürfen, und empfinde es als Privileg, die Möglichkeit zu langjährigen Aus- und Weiterbildungen gehabt zu haben. Aus dieser Dankbarkeit heraus spende ich einen namhaften Prozentsatz meines Einkommens an ein Hilfsprojekt in Kashmir (Indien).
Der gemeinnützige Verein Tear Drops unterstützt hilfsbedürftige Frauen und Kinder, insbesondere in den Bereichen Bildung und medizinische Versorgung. Die Bildung junger Menschen erachte ich als besonders bedeutsam. Da einer meiner prägenden Lehrer aus Kashmir stammt, verbindet mich mit dieser Region eine langjährige, vertrauensvolle Beziehung.
Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Hilfsprojekt:
www.tear-drops.eu